The Theology of the Ancient Christians
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| Produkt | Varenr. | Pris | Handling |
|---|---|---|---|
| The Theology of the Ancient Christians | 9783162004673 | 584,95 kr | Til butik |
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Produktdetaljer
The Theology of the Ancient Christians
584,95 kr
Til butik- Varenr.:
- 9783162004673
Erstmals in englischer Übersetzung verfügbar, liefert dieser Band eine Gesamtdarstellung der Entstehung des christlichen Denkens von seinen Anfängen bis zum Konzil von Chalcedon. Emanuela Prinzivalli und Manlio Simonetti verzichten auf eine traditionelle "Dogmengeschichte", die die Lehre als linearen Fortschritt hin zu einer feststehenden Orthodoxie betrachtet, und wenden stattdessen eine historisch-kritische Methodik an, die den pluralistischen Charakter des frühen Glaubens hervorhebt. Die zentrale These lautet, dass die frühchristliche Theologie keine monolithische Einheit ist, sondern eine Reihe vielfältiger Reaktionen auf das kulturelle Umfeld des Mittelmeerraums, geprägt von der Spannung zwischen jüdischen Wurzeln und hellenistischer Philosophie. Die Autoren gliedern ihre Erkenntnisse, indem sie die Entwicklung der trinitarischen und christologischen Debatten sowie die Entwicklung der Anthropologie nachzeichnen. Geografisch erstreckt sich das Werk über die wichtigsten intellektuellen Zentren des Römischen Reiches und stellt die exegetischen Traditionen von Alexandria und Antiochia sorgfältig gegenüber. Zeitlich deckt es die turbulenteste Phase der patristischen Ära ab, vom 1. bis zum 5. Jahrhundert. Den theoretischen Rahmen bildet das Konzept der "Einheit in der Vielfalt". Die Autoren zeigen auf, wie die Festigung des Glaubensbekenntnisses eher das Ergebnis intensiver Konflikte und regionaler Unterschiede war als einer vorbestimmten Entwicklung. Indem der Text die theologische Entwicklung in ihren gesellschaftspolitischen Kontext einordnet, eröffnet er ein Verständnis dafür, wie die frühe Häresiologie nicht nur als Instrument der Ausgrenzung, sondern auch als Katalysator für intellektuelle Weiterentwicklung fungierte. Als narrative Synthese, die zugleich als Lehrbuch dienen kann, führt der Band durch das gesamte Spektrum patristischen Denkens. So liefern die Autoren eine fundierte Darstellung dessen, wie sich eine jüdische Randgruppe zu einer komplexen theologischen Infrastruktur der spätantiken Welt entwickelte.
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- 9783162004673
Erstmals in englischer Übersetzung verfügbar, liefert dieser Band eine Gesamtdarstellung der Entstehung des christlichen Denkens von seinen Anfängen bis zum Konzil von Chalcedon. Emanuela Prinzivalli und Manlio Simonetti verzichten auf eine traditionelle "Dogmengeschichte", die die Lehre als linearen Fortschritt hin zu einer feststehenden Orthodoxie betrachtet, und wenden stattdessen eine historisch-kritische Methodik an, die den pluralistischen Charakter des frühen Glaubens hervorhebt. Die zentrale These lautet, dass die frühchristliche Theologie keine monolithische Einheit ist, sondern eine Reihe vielfältiger Reaktionen auf das kulturelle Umfeld des Mittelmeerraums, geprägt von der Spannung zwischen jüdischen Wurzeln und hellenistischer Philosophie. Die Autoren gliedern ihre Erkenntnisse, indem sie die Entwicklung der trinitarischen und christologischen Debatten sowie die Entwicklung der Anthropologie nachzeichnen. Geografisch erstreckt sich das Werk über die wichtigsten intellektuellen Zentren des Römischen Reiches und stellt die exegetischen Traditionen von Alexandria und Antiochia sorgfältig gegenüber. Zeitlich deckt es die turbulenteste Phase der patristischen Ära ab, vom 1. bis zum 5. Jahrhundert. Den theoretischen Rahmen bildet das Konzept der "Einheit in der Vielfalt". Die Autoren zeigen auf, wie die Festigung des Glaubensbekenntnisses eher das Ergebnis intensiver Konflikte und regionaler Unterschiede war als einer vorbestimmten Entwicklung. Indem der Text die theologische Entwicklung in ihren gesellschaftspolitischen Kontext einordnet, eröffnet er ein Verständnis dafür, wie die frühe Häresiologie nicht nur als Instrument der Ausgrenzung, sondern auch als Katalysator für intellektuelle Weiterentwicklung fungierte. Als narrative Synthese, die zugleich als Lehrbuch dienen kann, führt der Band durch das gesamte Spektrum patristischen Denkens. So liefern die Autoren eine fundierte Darstellung dessen, wie sich eine jüdische Randgruppe zu einer komplexen theologischen Infrastruktur der spätantiken Welt entwickelte.
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